Zum Inhalt springen

Tag 12 von 17 · 21. August 2026

Sjøsanden

  • Verdens Ende → Mandal
  • 297 km
  • sonnig, 14–20 °C, morgens klar an der Küste, in Mandal trocken und warm
  • 6 Highlights

Kurz nach fünf raus zum Vippefyr. Der Himmel macht mit, die Sonne eher so mittel: Wolken über den Schären, darunter ein Streifen Orange. Versuch Sonnenaufgang — und trotzdem schön, leer, nur das Wasser und die Boote im Hafen.

Zurück am Wagen auf der Helgerødveien. Unten am Steg liegt die Linnea. Die Zimtschnecken vom Vortag wären eine Wiederholung wert gewesen; es bleibt beim Versuch. Später ein kurzer Stopp am Kiwi in Kjøpmannskjær, dann die lange Strecke nach Süden.

E18 durch Vestfold und Telemark, Tunnel, Grenlandsbrua, an Kristiansand vorbei. Nachmittags Stau, Sonne geradeaus, eine Reihe Rücklichter. Kein kurzer Hopser — erst am späten Nachmittag die Kiefern von Mandal.

Die letzten Meter unter Bäumen, dann Topcamp Sjøsanden: Check-in, Butikk, Rezeption. Stellplatz mit Strom, Vorzelt, Lichterkette, Tommy im Körbchen daneben. Nach der Fahrt ein bisschen Luxus, und der Strand liegt praktisch vor der Tür.

Gleich hinterm Wagen beginnt der Furulunden, Kiefernwald zwischen Camping und Stadt. Tommy verschwindet mit der Nase im Unterholz. Er liebt den Wald.

Zwei Minuten weiter: Sjøsanden. Rund 800 Meter feiner, heller Sand am Mannefjorden, einer der bekanntesten Strände Norwegens. Cora den Weg zwischen den Pfählen runter, Tobi barfuß ans Wasser. Taucherbrille an den Pfahl, Schuhe in den Sand.

Draußen auf der Schäre sitzt Hattholmen fyr, 1867 gebaut, zusammen mit Ryvingen die Einfahrt nach Mandal. Ein SUP, eine Möwe, ein Segelboot — Strandfeeling, ohne dass jemand groß inszeniert.

Im Wald hängen schon die Schilder: Mandalsmaraton, morgen. Seit 1980, eines der ältesten Marathons in Norwegen, Strecke durchs Zentrum und durch den Furulunden. Rote Fähnchen an den Pfosten, Absperrung „Løp pågår“. Erst mal gucken, wo es langgeht.

Zwischen den Kiefern steht ein Reh und schaut. Tommy hat’s nicht gemerkt — oder er hält sich zurück.

Abends Gassi in den Ort. Mandal, südlichste Stadt Norwegens, an der Mandalselva. Steg am Hafen, Rettungsring, Sonne auf dem Wasser. Holzhäuser, ein Apfelbaum hinterm Zaun, Tommy an den Blumenkästen, Marienkäfer an der Wand.

Zurück am Wagen, Zwiebeln und Staudensellerie in der Pfanne. Nach dem Stau geht das.

Die Etappe

Fähnchen an diesem Tag