Tag 11 von 17 · 20. August 2026
Verdens Ende
- Oslo → Verdens Ende
- 128 km
- sonnig bis wolkig, 9–20 °C, in Oslo nachmittags leichter Niesel, an der Küste trocken
- 3 Highlights
Raus aus Oslo, weg vom Camp am Bogstadvannet, runter an den äußeren Fjord. Tommy legt sich auf der Rückbank auf Tobis Schulter und schaut mit, als gehöre das zum Fahrplan.

Pause in Skallestad, Nøtterø Bakeri. Der Wagen steht auf dem Hof, Max und Tobi vor dem gelben Laden. Hot Dogs, und weiter.


Die letzten Kilometer über Tjøme, dann der Weg unter den Bäumen, und dahinter Wasser, rote Schuppen, Boote. Verdens Ende, früher Helgerødtangen: die Südspitze der Insel, Skagerrak vor der Nase. Der Hafen war 1946 als Fischer- und Nothafen gedacht, heute liegen dort auch Gäste. Richtig toll.




Am Kiosk unter der Treppe, Zimtschnecken an den Picknicktischen. Spatzen warten schon. Superlecker, und das Bild gibt ihnen recht.



Das Vippefyr auf dem Fels ist ein Nachbau von 1934: Korb für ein Kohlefeuer, zusammen mit dem damaligen Restaurant als Ausflugsziel hingestellt. Daneben das Besøkssenter für den Færder-Nationalpark, 2015 eröffnet, Architekt Ola Roald. Den Park gibt es seit 2013: Inseln, Schären und Meeresboden, die Grenze läuft mitten durch den Ort.




Dann einfach rüber über die kleine Brücke auf die Svaberg. Glatte Rundhöcker, Gänseblümchen in den Ritzen, Tommy mittendrin. Max setzt sich auf den Stein. Draußen im Fjord steht Færder fyr auf Tristein: Gusseisen von 1857, rund 43 Meter, das Wahrzeichen am Eingang des Oslofjords.






Abends Suppe im Wohnwagen. Stellplatz auf der Wiese am Straßenrand, andere Camper daneben — und direkt daneben Verdens Ende.



Versuch des Sonnenuntergangs. Andere haben das Stativ schon am Vippefyr stehen. Die Sonne geht hinter Wolken, die Drohne fliegt trotzdem — Hafen, Schären, ein Streifen Licht auf dem Wasser.



