Tag 3 von 17 · 12. August 2026
Hafen, Crêpes und Wunderland
- Rote Schleuse → Hamburg → Rote Schleuse
- 137 km
- 23 °C, sonnig bis wolkig, trocken
- 6 Highlights
Der Morgen beginnt noch an der Roten Schleuse: Tommy auf dem Polster, Müsli auf dem Tisch, Sonne durch das Camperfenster. Bevor Hamburg dran ist, steht der Campingladen in Winsen auf dem Zettel — Berger an der Porschestraße, Nachschub für die nächsten Wochen.


Am Nachmittag geht es auf der Autobahn Richtung Stadt. Über uns ein klarer Himmel, rechts Industrie und Kräne — Hamburg kündigt sich an, lange bevor die Speicherstadt da ist.









Dann die Fleete: Backstein links und rechts, eine gläserne Brücke dazwischen. Die Speicherstadt ist seit 2015 UNESCO-Welterbe, das größte zusammenhängende Lagerhausensemble der Welt — und auf der Fassade schon in großen Lettern Miniatur Wunderland. Spaziergang im Hafen, Liebesschlösser am Steg, irgendwo Hitchcock an der Wand. Und mittendrin die Elektrorollerfahrt durch denselben Hafen, der eben noch zu Fuß zu groß wirkte.



























Zum Essen Ti Breizh in der Deichstraße: bretonische Streifen, ein Schild nach Brest, Crêpes. Später eine fritz-kola, auf dem Etikett steht Hamburg — unfreiwillig passend.











Wenn das Licht kippt, liegt die Elbphilharmonie über dem Hafenbecken, der alte Hafenkran davor. Herzog & de Meuron haben sie auf den Kaispeicher A gesetzt, 2017 eröffnet. Noch eine Runde durch die HafenCity, dann der Termin, auf den der Tag zuläuft.









Um 22.30 Uhr Miniatur Wunderland — seit 2001 in der Speicherstadt, Kathedrale mit Hochzeit im Kleinformat, Hopper nachgebaut, irgendwann fast Mitternacht. Draußen am Fleet stehen Möwen im Watt, die Speicherstadt ist nur noch Licht im Wasser. Danach zurück nach Lüneburg, wieder an die Rote Schleuse.



